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Das Suffix in |
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Das Suffix in ist sehr produktiv, das heißt, es werden viele neue Wörter mit ihm gebildet. Es leitet weibliche Nomen ab, die zur Flexionsklasse -/en gehören (mit Verdoppelung des n im Plural: in/innen).
Mit in werden weibliche Bezeichnnungen zu männlichen Personen- oder Tierbezeichnungen gebildet.
| Automobilist |
+ |
in |
= |
Automobilistin |
| Schweizer |
Schweizerin |
| Professor |
Professorin |
| Bär |
Bärin |
| Alle Ableitungen
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Besonderheiten:
- Umlaut:
Vor allem bei älteren Bildungen kann vor in umgelautet werden:
| Arzt |
+ |
in |
= |
Ärztin |
| Bauer |
Bäuerin |
| Koch |
Köchin |
| Wolf |
Wölfin |
- e-Tilgung:
Bei auf unbetontes e endenden Nomen wird das e vor in gestrichen:
| Bote |
+ |
in |
= |
Botin |
| Schwabe |
Schwäbin |
| Gatte |
Gattin |
| Kunde |
Kundin |
- er-Tilgung:
Bei Nomen, die auf unbetontes -erer enden, wird ein er vor in gestrichen:
| Bewunderer |
+ |
in |
= |
Bewunderin |
| Erneuerer |
Erneuerin |
| Förderer |
Förderin |
| Zauberer |
Zauberin |
- Rechtschreibung:
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Nur die Hälfte der 150 Parlamentarier und Parlamentarierinnen waren anwesend.
Die etwas schwerfälligen Doppelformen werden manchmal mit Hilfe von geschlechtsneutralen Ersatzformen vermieden:
die Studierenden der Universität Zürich
Wenden sie sich an eine Fachperson.
An dieser Schule arbeiten 27 Lehrkräfte.
Ebenfalls möglich:
Mitarbeiter/-innen
Mitarbeiter(innen)
Kolleg(inn)en
Student(inn)en
Nach der amtlichen Rechtschreibregelung nicht korrekt sind Formen wie diese:
LehrerInnen, TeilnehmerInnen
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