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Finite und infinite Verbformen

 
 
Finite Verbformen drücken neben Tempus und Genus auch Person und Numerus aus. Sie werden deshalb auch Personalformen, flektierte Formen oder konjugierte Formen genannt.
Infinite Verbformen

drücken die Kategorien der Person und des Numerus nicht aus.


Finite Verbformen

Finite Verbformen drücken die Kategorien Modus, Tempus und Genus sowie auch Person und Numerus aus. Sie werden deshalb auch Personalformen, flektierte Formen oder konjugierte Formen genannt.

1. Person, 2. Person, 3. Person
Numerus Singular, Plural
Modus: Indikativ, Konjunktiv, Imperativ
Tempus: Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfek, Futur I, Futur II 
Genus: Aktiv, Vorgangspassiv, Zustandspassiv

Beispiel einer finiten Verbform:

(du) gingst   Person 2. Person
Numerus  Singular
Modus Indikativ
Tempus Präteritum 
Genus Aktiv

Für die Bildung eines Satzes benötigt man eine finite Verbform. Sie bildet das Prädikat des Satzes. In einem Satz steht in der Regel immer nur eine finite Verbform.


Infinite Verbformen

Im Gegensatz zu den finiten Verbformen drücken infinite Verbformen die Kategorien der Person und des Numerus nicht aus.

Beispiel einer infiniten Verbform:

gehen   „Modus“ Infinitiv
Tempus  Präsens
Genus Aktiv

Im Deutschen gibt es drei verschiedene infinite Verbformen:


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