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Das Genus Das Geschlecht
Plural: die Genera

 
 
Das Genus – auch grammatisches Geschlecht genannt – ist fest mit einem Nomen verbunden. Ein Nomen hat immer das gleiche Genus. Dies im Gegensatz zu Numerus und Kasus, die veränderlich sind und in der Flexion durch verschiedene Wortformen ausgedrückt werden können.

Die drei Genera
Natürliches Geschlecht und grammatisches Geschlecht
Welches Genus hat ein Nomen?


Die drei Genera (Genera = Plural von Genus)

Das Deutsche kennt drei Genera. Sie werden normalerweise mit dem bestimmten Artikel angegeben:

Lateinischer Name Deutscher Name Artikel
maskulin männlich der
feminin weiblich die
neutrum sächlich das

Das Geschlecht eines Nomens spielt vor allem im Satz eine Rolle. Wenn ein Nomen mit einem Artikel, einem Adjektiv oder einem Pronomen kombiniert wird, passen sich diese im Allgemeinen in ihrer Form an das Genus des Nomens an:

männlich weiblich sächlich
der Mann die Frau das Kind
ein dünner Mann eine dünne Frau ein dünnes Kind
jeder Mann jede Frau jedes Kind

Diese Übereinstimmung wird Kongruenz genannt. Siehe dazu

Kongruenz Adjektiv-Nomen
Kongruenz Artikel-Nomen
Kongruenz Pronomen-Nomen


Natürliches Geschlecht und grammatisches Geschlecht

Das Genussystem des Deutschen ist ein formales System: Es richtet sich nicht nach dem natürlichen Geschlecht. Das ergibt sich schon aus der Tatsache, dass alle Nomen ein grammatisches Geschlecht (Genus) haben, obwohl nur Lebewesen überhaupt ein natürliches Geschlecht haben können. Außerdem stimmen das natürliche Geschlecht und das grammatische Genus nicht immer überein: Obwohl das natürliche Geschlecht von Mädchen weiblich ist, ist das Genus sächlich: das Mädchen.


Natürliches Geschlecht
Grammatisches Geschlecht


Welches Genus hat ein Nomen?

Da das grammatische Geschlecht (Genus) eines Nomens nur sehr bedingt etwas mit dem natürlichen Geschlecht zu tun hat, ist es sehr oft nicht möglich, das Genus eines Nomens aufgrund der Form oder der Bedeutung vorherzusagen. Für mehr Informationen siehe:

Grammatisches Geschlecht







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