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| Die Satzbaupläne |
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Die Satzbaupläne beschreiben, welche Satzglieder (Prädikat, Subjekt, Objekte usw.) zusammen einen Satz bilden. In welcher Reihenfolge die Satzglieder im Satz stehen, wird nicht hier, sondern unter Die Wortstellung aufgezeigt.
Wichtig für die Beschreibung der Satzbaupläne ist der Begriff der Valenz. Die Valenz eines Verbs bestimmt, mit welchen anderen Satzgliedern ein Verb im Satz ergänzt werden kann oder muss. Verben mit der gleichen Art von Ergänzungen haben die gleiche Valenz. Verben mit der gleichen Valenz gehören zu der gleichen Valenzklasse. Eine Valenzklasse wird mit Hilfe eines Satzbauplans beschrieben. In geringerem Maße kommen auch Valenzklassen und Satzbaupläne bei Adjektiven und Nomen vor.
Ein Verb kann zu mehreren Valenzklassen gehören:
| Verb: rollen |
Valenzklasse (= Satzbauplan) |
| Der Ball rollt. |
Subjekt |
Prädikat |
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| Sie rollt den Ball. |
Subjekt |
Prädikat |
Akkusativobjekt |
Die unterschiedliche Valenz kann aber muss nicht mit einem Bedeutungsunterschied übereinstimmen.
Satzbaupläne entsprechen Valenzklassen, d.h. Klassen von Verben, die mit den gleichen Ergänzungen stehen. Satzbaupläne erlauben es in dieser Art, die Struktur der unendlichen Anzahl möglicher Sätze in eine endliche Anzahl Gruppen einzuteilen. Im Kapitel "Die Satzbaupläne" sind somit nicht Angaben zur Valenzstruktur einzelner Verben zu finden (diese müssen in spezialisierten Wörterbüchern nachgeschlagen werden), sondern Beschreibungen ganzer Valenzklassen.
Die Satzbaupläne werden unter folgenden Gesichtspunkten beschrieben
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